Lesemonat März – 11 Bücher – 2806 Seiten

Die Natur hat sich in diesem Monat verändert:

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Wie jedes Jahr ist sie aufgeblüht und hat uns tief in ihre Zauberkiste blicken lassen :-).

Auch ich hatte einige Zauberkisten in diesem Monat, die vor mir aufgeblüht sind :-):

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Das Mädchen mit den blauen Augen – Michel Bussi

–  Der seltene Vogel – Jostein Gaarder
Ein kleines, feines Buch mit oft tiefgründigen Kurzgeschichten. Mir hat es gut gefallen. Mein Freund meint, dass sich die Geschichten oft zu sehr wiederholt haben, aber sonst ganz nett. Für ein kurzes Zwischendurch-Buch ganz gut. Nein, klingt immer noch zu abgewertet :-). Ich fands echt nicht schlecht.

– Die Katzen von Moon Cottage – Neue Katzengeschichten von Moon Cottage -Marilyn Edwars
2 Bücher in einem. Katzen, Katzen, Katzen. Unterhaltsam, gut geschrieben. Was will man mehr 🙂

– Ich wär so gern ein Pinguin. Die Geschichte einer Ente, die lernte, sich selbst zu lieben – Paola Mastrocola

– Ich dachte, ich wär ein Panther. Die Geschichte einer Ente auf der Suche nach sich selbst – Paola Mastrocola
Das ist eigentlich das erste Buch und das mit dem Pinugin das zweite. Ich hab die zwei aber andersrum gelesen. Nicht schlimm, man kommt trotzdem mit. Gefallen hat mir das zweite aber besser. Ich fand es noch verspielter. Die Charaktere hatten mehr Platz sich zu entfalten. Ich hatte das Gefühl, dass in dem Buch hier auch einiges wiederholt wurde. Gefallen hat mir aber, dass es anderes ist als die Realität (ist ja auch eine Fabel) und darüber so leichtfüßig drüber weggegangen wird :-).

– So wirst du stinkreich im boomenden Asien – Moshin Hamid
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben. Aber mehr war es teilweise zu nüchtern. Es erzählt ein ganzes Leben in Indien auf ein bisschen über 200 Seiten. Mal was anderes war, dass es im Sinne eines Ratgebers gehalten wird. Der sich aber selbst auch wiederlegt, weil das Leben eben nicht so spielt, wie man es plant.

-Innen stark und außen ganz weich – Olivier Clerc
Ein Ans-Herz-leg-Buch! Mein Monatshighlight!

– Mathilde und der Duft der Bücher – Anna Delaflotte
Wie ich das Buch angefangen habe, nach den, sagen wir mal, ersten 50 Seiten hab ich gesagt „hm, das fängt ja schön an, noch ein Monatshighlight“, denn es malte dieses Dorf, in dem die Protagonistin gelandet ist, mir ins Herz. Das Haus, mit seinem Holzvertäfelungen, seinem kleinem Garten, der reißende Bach fast vor der Haustüre. Wunderschön! Ich konnte fast das glatte, kalte Holz des Handlaufes der Treppe zum ersten Stock spüren. Solche alten, verträumten Häuser zaubern mir immer ein Lächeln ins Herz. :-). Da das Buch nicht zu dick ist, beschreibt es nicht alles ganz genau. Ich hab gern diese Freiheit, dass ich mir vieles selbst ausmalen darf. Zu genaue Beschreibungen zerstören die Fantasie. Auf die Spitze bringt es damit Stephen King… Wie kann man auf 10 Seiten beschreiben, wie ein Hund einen Gang entlang geht…. Also wirklich, da kann man sich ja gleich einen Film in Zeitlupe anschauen…. Jedem das seine :-).
Die Story in dem Buch ist wirklich nicht sehr gelungen. Mathilde hat den Mann, der bei ihr in der Buchbinderwerkstatt war, ja nur ganz kurz gesehen. Schicksal, Liebe auf den ersten Blick und so weiter hin oder her, das hätte man besser machen können. Jedoch der Handlauf…. 🙂 ach träum… 🙂

– Ein Eisbär in Afrika. Mit Kleinkind auf Abenteuerreise durch Namibia – und von der Reise zu sich selbst – Madleen Nothnagel
Dieses Buch hab ich von meiner Faschings-Wichtelmama bekommen. Hm, es war interessant zu sehen, was es mit mir gemacht hat. Beim ersten Drittel hab ich immer wieder gesagt „ich brech das Buch hab“. Die Autorin war mir unsympathisch. Aber sowas von! Kann man ja nie begründen, warum man jemanden unsympathisch findet. Das geht ja vom Herz aus und Begründungen, zumindest, die auf „Fakten“ beruhen, vom Kopf. Obwohl sie, denk ich mal, ähnlich tickt wie ich. Mich hat’s genervt, dass sie so kindfixiert ist. Wie kann man nur bis zum Institut für deutsche Sprache gehen, nur um seinem Kind einen bestimmten „Namen“ zu geben.. Und warum ist „Lion“ ein eindeutig männlicher Name. Der ist ja nicht mal deutsch… Das Kind heißt also „Eisbär Löwe“. Ole! Die hätten wohl lieber ein Tier adoptieren sollen…:-) Aber man muss nicht alles verstehen.
Aber das sind wohl „Eltern“ und müssen wohl auch sein. Wie es dann mehr darum ging, was sie denkt, was „Afrika“ mit ihr macht, war es interessanter. Am Schluss (ja, ich hab durchgehalten :-)) wollte ich dann auch dahin… Achja, eine Reise, irgendwohin, wo es ganz anders als hier ist, das wärs! Heute Abend wird auf alle Fälle mal wieder Weltspiegel geschaut! 🙂
Übrigens, das, was mich auch tierisch aufgeregt hat, dass so viel „“ gemacht wurden, die da gar nicht hingehören. Deshalb hab ich auch hier etwas damit „übertrieben“ :-).

– Die spirituelle Kraft der Selbstständigkeit – Stephan Gerd Meyer
Dazu folgt noch eine Rezi! Sofort!!! 😉

– Ich schreib dir morgen wieder – Cecelia Ahern
Wie ich das Bild oben gemacht habe, dachte ich eigentlich, dass ich dieses Buch nicht mehr im März fertig lesen werde. Aber so hab ich mich getäuscht :-). Am Anfang und am Schluss war es etwas schleppend. Es geht um Geheimnisse, durch die Protagonistin so tapst, aber so richtig nah kommt sie ihnen nie. Aber man tapst auch oft durchs Leben, macht ganz was anderes, folgt einer falschen Spur, obwohl die „richtige“ so nah ist. Es ist nett geschrieben. Aber vielleicht auch noch zu frisch (gestern erst ausgelesen), als dass ich dazu was sagen könnte, das auch noch in Monaten gilt :-). Es war nicht schlecht. Soviel dazu :).

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Ein Gedanke zu “Lesemonat März – 11 Bücher – 2806 Seiten

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