Lesetag – Update 3 – 19:10 Uhr

Gleich kommt mein Freund von der Arbeit, deshalb hör ich jetzt auf zu lesen.

Angefangen hab ich Wir beide, irgendwann von Jay Asher und bin auf Seite 133. 2 Teenies entdecken auf einem PC im Jahre 1996 sich selbst in 15 Jahren in Facebook. Also es liest sich recht leicht, aber so richtig find ich es bis hierher noch nicht.

Insgesamt hab ich also heute 364 Seiten gelesen. Hat Spaß gemacht mal wieder so lange zu lesen!

Lesetag – Update 2 – 16:25 Uhr

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So, das Buch Das Leben ist ein listiger Kater hab ich ausgelesen. Echt schön!! Hier noch ein paar Zeilen daraus:

Ich war endlich ein Mann, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten. Darunter die Gebrauchsanweisung.

Es gibt Leute, deren Schweigen juckt wie eine Winkpocke.

„Ich sag Ihnen mal was: Wenn man immer alles tut, um böse Überraschungen zu vermeiden, verpasst man am Ende auch die guten.“ Er lächelt. „Sie haben recht. Ich denke manchmal wie ein alter Idiot.“ “ Sien Sie nicht anmaßend: Der alte Idiot von uns beiden bin ich. Sie müssen sich damit begnügen, ein junger Idiot zu sein, und versuchen Sie ja nicht, die Etappen zu überspringen. Alles kommt zu seiner Zeit, glauben Sie mir.

Ich werd mir jetzt noch nen Tee machen und dann mal schauen, was ich als nächstes les :-). Bis um 19 Uhr hab ich noch Zeit.

Lesetag – Update 1 – 13:05 Uhr

So, etz hat sich meine Kamera verabschiedet und ich kann gerade keine Bilder machen. A weng blöd. Werden evtl. nachgeholt :-).

Also, Etwas sehr, sehr Schönes von Alex Capus hatte ich ja schnell beendet. Ein paar Kurzgeschichten von einem meiner Lieblingsautoren. Schöne Unterhaltung. Aber Romane von ihm les ich lieber.

Als erstes hab ich von meinem Stapel mir Das Leben ist ein listiger Kater von Marie-Sabine Roger vorgenommen. Die 2 vorherigen Bücher von ihr (Das Labyrinth der Wörter und Der Poet der kleinen Dinge) hab ich schon gelesen und fand sie unterhaltsam. Französische Literatur find ich eh meist schön. So schön spielerisch, ein bisschen wie Balett, tanzen von einem in das andere mit einer leichten Sprache :-). Und genau das hab ich in dem Buch wieder gefunden. Ein Beispiel:

Auf meinem rechteckigen Tablett ist der reinste Gaumenschmaus angerichtet: schlaffe Rote Beete, graues Hacksteak, schwammiger Blumenkohl, Eierpudding ohne Seele und ohne Eier.

oder:

Manchmal verdrücke ich ein Tränchen.
Das ist die Inkontinez der Erinnerung, das Bettnässen der Gefühle.

Bis jetzt geht es um einen 67jährigen, der einen schweren Unfall hatte und im Krankenhaus ist, an sein Leben denkt und von allen möglichen und unmöglichen Leuten Besuch bekommt, die immer die Türe zu seinem Zimmer offen lassen. 🙂 Jetzt mach ich mir erstmal was zu Essen und dann geht’s auf Seite 86 weiter.

 

Lesetag Freitag 30.05.2014

Ich habe heute frei und gestern kam mir dann der Gedanke, eigentlich hab ich keine Zeit dafür, aber ich will lesen! Deshalb mach ich heute, seit eeeewig langer Zeit einen Lesetag. Es ist mittlerweile 11:20 Uhr und nach ein paar Booktube-Videos, hab ich mir einen Minztee gemacht und überleg, was ich les.

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Lieber was von der Bücherei?! Das sind die Bücher, die ich beim letzten Besuch dort ergattert habe. Schöne Bücher dabei. Hmmm…. Lieber Harry Potter, weil da bin ich grad drin und mich juckt’s echt da weiter zu lesen, aber dann schaff ich nur den (wenn überhaupt, wahrscheinlich nicht) und sonst kein Buch. Am Stück zu lang an einem Buch lesen kann ich auch nicht. Mag ich auch nicht.

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So viele angebrochene hab ich auch noch. Aber alles keine Romane und für Sachbücher oder Arbeitsbücher brauch ich Muse. Nein, heute les ich nur Bücher, die ich wirklich lesen will :-).

Erstmal die letzten 8 Seiten von Etwas sehr, sehr Schönes von Alex Capus. Das ist doch schon mal ein guter Einstieg :-).

Neue Bücher bringt der Mai!

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Flohmarkt- und Büchereiflohmarktausbeute :-).
Die Dienstagsfrauen stehen schon lange auf meinem Wunschzettel.
Annahmen über die Wüste hört sich vom Klappentext gut an (bin gespannt :)).
Nothline hat so ein schönes Cover! Die Farben und der Stil! Auch wenn ich es vllt. nicht lesen werd 🙂
Der Zaubertrommler hört sich wegen dem Untertitel interessant an: 15 Geschichten mit 45 Schlüssen.

Hannas Töchter – Marianne Fredriksson

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Angefangen in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts begleiten wir in dem Roman drei Frauen über 100 Jahre.

Hanna, die auf dem Land in Schweden an der Grenze zu Norwegen aufgewachsen ist wurde mit 13 das erste Mal nach einer Vergewaltigung Mutter, heiratete mit 17 einen Müller, bekam 4 Söhne und schließlich eine Tochter, Johanna. Als mit 8 der Müller, Johannas Vater starb, zog die Familie in die Stadt, nach Göteborg. Dort wuchs Johanna auf, arbeitete, heiratete und bekam Anna. Anna sammelt die Geschichte ihrer Mutter und Großmutter. Warum eigentlich, um mehr von sich zu erfahren, mehr ihres Ursprungs!? Man erfährt, wie es den drei Frauen im Leben ergangen hat und somit auch die Veränderungen der Gesellschaft. Zwar spielt der Roman in Schweden, aber ich denke, dass es in den restlichen europäischen Ländern nicht viel anders gewesen ist. Harte Arbeit in Haus und Hof, die Sorge die Kinder durchzubringen und die Unterdrückung durch den Ehemann sind in den letzten 100 Jahren mehr der Selbstständigkeit der Frauen gewichen. Liebe und Familie beeinflusst uns aber trotzdem noch, wenn auch dies sich gewandelt hat.

Ein Zeitzeugnis der leisen Art. Zwischentöne, die ja nicht greifbar sind, die aber gerade Begegnungen, Erlebnise, Eindrücke ausmachen, schwingen beim Lesen immer mit. Auch ich hab mich nicht ihrem Sog entziehen können, habe immer langsamer gelesen, um gerade diese Zwischentöne nachklingen zu lassen. Nicht Gesagtes, das mehr wiegt als Gesagtes.

Warum der Roman allerdings im Deutschen so heißt, ist mir ein Rätsel!