Lesemonate Juni, Juli und a bissl vom August

Huhu,

so, jetzt zeig ich her, was ich von Anfang Juni bis jetzt so gelesen hab.

Juni: 8 Bücher /2583 Seiten

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Juli: 5 Bücher / 2375 Seiten

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Auf den Bilder fehlt Die Wunderübung von Daniel Glattauer (gelesen im Hugendubel), Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen und andere es längst leben von Hermann Scherer (ein inspirierendes Buch, das mir viele Denkanstöße gegeben hat, die wohl beim einmaligen Lesen nicht alle hängen bleiben) und Fettnäpfchenführer Neuseeland von Allen Falls (habe ich verschenkt, bin mal gespannt, ob es der Beschenkten besser gefällt :))

Manche davon hab ich dann erst im August beendet, falls wer mitgezählt hat :).

Sind schon ein paar Bücher. Im Moment hab ich das Gefühl, dass ich nicht viel les, kein Buch beende – außer ein Hörbuch, das hier, auch zu viel auf einmal um es wirklich aufzunehmen, aber es hat mich öfters ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So leichtfüßig, wie es daher gekommen ist, hat es mein Herz zum Tanzen gebracht :).

 

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Seit Wochen les ich jetzt schon an den 7. Band von Harry Potter hin. Ich find den auch vom Englischen her anspruchsvoller als den 5. und 6. (die davor hab ich auf deutsch gelesen). Im Moment zuckel ich auf Seit 450 rum und vieles in mir schreit nach einer Pause, aber anderseits will ich natürlich wissen, wie sich alles auflöst, wie die strings entwirrt werden.

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Die Bücher auf dem ersten und dritten Bild sind alle von der Bücherei und die auf dem zweiten Bild (die hab ich während des Urlaubs gelesen. Ja, wie soll ich sagen, die von der Bücherei gefallen mir besser, als die, die ich daheim hab. Irgendwie komisch :).

Besonders die zwei Bücher Ich und die Menschen von Matt Haig (folgend abgekürzt mit „I.) und Letzendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan (folgend abgekürzt mit „L.“) (von dem hab ich vor kurzem ein anderes Buch gekauft, ohne zu wissen, dass das der gleiche Autor ist:)) sind ja z.Z. sehr beliebt. Man kann die durchaus vergleichen, find ich. In beiden geht es um Außerirdische (in L. nicht wird es zwar nie ausgesprochen, aber irdisch ist es ja nicht, wie der A ist :)).

Mir haben beide gefallen, I. aber besser. In L. ist die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund, was nicht so das meine ist (manchmal schon, aber ich hab das Gefühl, ich les das z.Z. viel zu viel :). Schnulz, trief, knutsch…. Augenverdreh). Und I. ist mir das Ende etwas zu schnell und zu chaotisch. Hoppla die hopp und schon ist der eine weg und der andere da.

Das Ende in L. gefällt mir besser, da hab ich schon öfters gelesen, dass vielen das nicht gefällt. Viele finden es gezwungen. Mich hat es an die Szene in Twilight erinnert, in der der eine Werwolf auf ein Baby gebrannt (ja, heißt das da so?!) wird. Und Bella dazu frägt „und wenn sich das Baby, wenn es älter wird, nicht für den Werwolf entscheidet?“ und ihr geantwortet wird „wie kann sie sich nicht für ihn entscheiden, wenn er sich so liebevoll um sich kümmert?!“ [frei nacherzählt].

Das Erwachen der Senorita Prim von Natalia Sanmartin Fenollera hatte wirklich schöne Stellen drinnen. Stellen, bei denen das Lächeln die Augen erreicht. Zum Beispiel:

„Was kann ich tun, damit Sie nicht mehr weinen müssen?“
„Ich fürchte, gar nichts“, antwortete die Senorita Prim gerührt. „Das wird dir jetzt noch nichts nutzen, Septimus, aber wenn du einmal älter bist und eine Frau weinen siehst, dann erinner dich daran, dass es in diesem Fall das Beste ist, nichts zu tun, absolut gar nichts.“

Die Senorita Prim war mir teilweise zu eingebildet, zu störrisch, zu unsympathisch. Obwohl sie immer wieder das Gegenteil behauptet. Die Mutter des Mann im Lehnstuhl bringt es mal auf den Punkt:

„Den Zwang, mit dem Sie alle ständig Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen, um deutlich zu machen, dass sie dies und jenes wissen, um zu versichern, dass Sie alles erreichen können. Den Zwang, zu triumphieren, und den – noch größeren – Zwang, nicht zu scheitern; den Zwang, nicht unter-, sondern hochgeschätzt zu werden, nur aus dem Grund, dass zu sein, was jede von Ihnen zu sein glaubt oder was man Sie hat glauben lassen. Den unerklärlichen Zwang, dass die Welt die simple Tatsache, eine Frau zu sein, als Verdienst anerkennt. Oh, jetzt sind Sie wütend auf mich, oder?“

Es ist ein vielschichtiges Buch, das man wohl öfters lesen kann. Sind es nicht die Bücher, die Ecken und Kanten haben, die einem immer wieder beschäftigen und nicht die, an denen einem ziemlich viel, von Anfang an gefällt. Dazu noch ein Zitat aus dem Buch:

„Wir können viele Gedichte und Geschichten auswendig; das ist das Erste, was wir mit allen Texten machen.“ erklärte Tesseris mit ihrer weiten Stimme. „Er meint, dass man so lernt, die Bücher zu lieben, dass das viel mit dem Erinnern zu tun hat. Er sagt, dass wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt, er sich als Erstet ihr Gesicht einprägt, um sich an sie erinnern zu können, an die Farbe ihrer Augen und ihres Haars; ob sie Musik mag, ob sie lieber Schokolade isst oder Plätzchen, wie ihre Geschwister heißen, ob sie Tagebuch schreibt, ob sie eine Katze hat…“ […]
„Und genau so ist es mit den Büchern“, fuhr Tesseris fort. „Während des Unterrichts lernen wir Textstücke auswendig und tragen sie laut vor. Und dann lesen wir die Bücher, reden darüber und lesen sie dann noch einmal.“

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Ein Gedanke zu “Lesemonate Juni, Juli und a bissl vom August

  1. Pingback: Lesemonat August 2014 – 9 Bücher, 3230 Seiten | Betty's 'Bücher Blog

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