Wie man erkennt, dass du ein Büchersuchti bist….

Du bist nicht gestreift!

Nein, ich bin großflächig hautfarben! 🙂

Aus dem Leben gegriffen 🙂

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Ja, ich lese noch :-) + Lesevorhaben für 2015

Hallo zusammen,

lang ist mein letzter Post hier her… Aber manchmal hab ich so viel um die Ohren, dass ich nur lesen will und nach einem Buch gleich das nächste anfangen und mir die Zeit nicht nehmen will über die gelesenen Bücher was zu schreiben.

Was war lesetechnisch so bei mir in den letzten Monaten los?! Das Jahr ist ja bald zu Ende. Hier kann man nachlesen, was ich in dem Jahr gelesen habe. Im Moment 105 Bücher, aber es kommen min. noch 2 dazu.

Mein SuB ist etwas gewachsen… Naja, etwas viel :-). Im Moment liegt er bei 94 Büchern. Viel, viel zu viel. Vor einiger Zeit hab ich mal aussortiert, besonders die gelesenen, damit ich meinen SuB überhaupt unterbring :-). Der passt jetzt gerade so ins Regal. Die 3 Reihen sind mein SuB. Da wir seit ein paar Monaten das Rollo immer halb unten haben (der Gurt ist gerissen und jetzt müssen wir auf den Frühling warten, damit es gerichtet werden kann..), ist es etwas dunkel bei uns grad… Und das in der dunklen Jahreszeit….

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Meine gelesenen Bücher, die ich behalten will, aber nicht mehr :-). Die thronen gerade daneben.

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Seit ein paar Monaten les ich (fast) nur noch Bücher, die ich daheim hab und selten noch welche aus der Bücherei. Daran hab ich mich gehalten. Juhu. Und das will ich auch so weiter führen. Ich hab so tolle Bücher da, die ich lesen will. Zumindest reinlesen und falls sie mir doch nicht gefallen, abbrechen. Auch will ich mehr Klassiker (da versorgt mich mein Freund damit, soviel der hat, da kann ich laaaange dran lesen :)) und auch Sachbücher.

Mein Leseziel dieses Jahr waren 100 Bücher, die ich ja geschafft habe (ca. 5 Hörbücher waren dabei). Aber die will ich 2015 nicht mehr schaffen. Ich mag dünne Bücher, ja. Aber ich hab so viele dickere auch dahei, die ich lesen will.

Dabei hilft mir diese Challenge hoffentlich 🙂 : Ran an den SuB

Im Januar ist die Aufgabe dicke Wälzer zu lesen, Bücher ab 500 Seiten. Zwar nicht auf meinem Sub, aber will ich die Tage auch unbedingt lesen:

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Sollte mein Weihnachtsschinken mit 982 Seiten werden. Aber hab ihn dann doch nicht mitgeschleppt, sondern werd ihn die Tage jetzt verspeisen :-). Freu mich schon drauf. Ist ja der 8. Band der Highland-Saga und so ziemlich die einzige Reihe, die ich les. Mal schaun, ob es der letzte Band ist :-).

So, und nun, ran an die Seiten! 🙂 Ich werd schaun, wann ich wieder schreib. Hab etz endlich mal 2 Wochen Urlaub und damit mehr Zeit! Juhu!

 

Leserunde bei lovelybooks: Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald

Aufgeregt Modus an :-). Ich sitz grad händeklatschend vorm PC, den ich heute, nach 10 Std Arbeit gar nicht mehr anmachen wollte. Aber meine Finger wollten gleich über das schreiben, was heute in der Post war:

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Empfangen hat es mich auf dem Briefkasten (draußen, ja, außerhalb geschützten Bereiches, danke an die Nachbarn, dass sie es nicht mitgenommen haben! :-).

Beim Auspacken hab ich so überlegt, hm, wann hab ich das letzte Mal ein gebundenes Buch (auch hardcover genannt, aber wir sind hier ja schließlich in Deutschland :-)) auspacken durfte. Ich kauf ja selten neue Bücher (das letzte irgendwann im Frühjahr work is not a job), aber gebunden?! Ich hab keine Ahnung wann das war :-). Von daher, hab ich es besonders genossen :).

Mein erster Eindruck vom Cover: städtisch. Ja, es hat etwas Städtisches an sich. Diese Häuserzeile, und die Frau, das Mädl rechts unten kann ich mir gut in nem Park vorstellen, alles um sich herum vergessend, ganz in einer anderen Welt….

Am Buchrücken lacht entgegen:

Foto0878(man beachte, sogar ein Piercing ;))

Unter dem Gesicht verbirgt sich:

Wie eine Buchhandlung einen verschlafenen Ort wieder zum Leben erweckt. „Über die Leidenschaft zum Lesen einen Ort, der langsam zu verfallen droht, und über die Liebe (natürlich!)“ Femina

seufz, hört sich das nicht alles sooooo schön an? So total entzückend! big smile 😉

Ich freu mich, ich freu mich auf das Buch! Nach dieser Woche freu ich mich so richtig das Lesen zu zelebrieren! Denn heute, in diesem Moment ziehe ich Bücher Menschen vor :-).

Da ich wissen wollte, wie man die Autorin ausspricht, hab ich gleich geyoutubt. Und ist schwedisch nicht so eine schöne Sprache?! Hier erzählt Katarina Bivald was ihr Lieblingskind, ähm -buchhandlung ist :-), der deutsche Trailer und der schwedische, leider ohne diesen tollen Sing-Sang von Sprache :-)) Läsarna i Broken Wheel rekommenderar ist der Originaltitel, was, wenn ich mich nicht ganz täusche, Lesen, was Broken Wheel empfiehlt, heißt. Bitte melden, wenn dem nicht so ist! :).

Broken Wheel ist der Ort, von dem eine Amerikanerin nach Schweden Bücher versendet. So beginnt der Roman nämlich, mit einem Brief von ihr, der einem Buch beiliegt. Und was wird gleich erwähnt, das Buch Betty und ihre Schwestern. Ich hab es noch nicht gelesen, sollte ich aber mal nachholen. Bereits in der Seniorita Prim war davon die Rede. Dass es in keinem Haushalt, in dem sich ein junges Mädchen befindet, fehlen darf, weil es zwar nicht das beste Buch und auch nicht das bestgeschriebenste Buch auf Erden ist, aber es enthält eine Welt, in der das Mädchen, wenn es erwachsen ist, immer wieder Schutz, Zuflucht finden kann. Ich mag den Gedanken :-).

Und zum Schluss eine Frau, die über das Buch redet/singt ;-). Ich versteh zwar nur wenige Worte, aber der Klang, es geht um den Klang. 🙂

Mehr von dem Buch, nachdem der Startschuss zum Lesen gefallen ist.

Lesemonate Juni, Juli und a bissl vom August

Huhu,

so, jetzt zeig ich her, was ich von Anfang Juni bis jetzt so gelesen hab.

Juni: 8 Bücher /2583 Seiten

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Juli: 5 Bücher / 2375 Seiten

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Auf den Bilder fehlt Die Wunderübung von Daniel Glattauer (gelesen im Hugendubel), Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen und andere es längst leben von Hermann Scherer (ein inspirierendes Buch, das mir viele Denkanstöße gegeben hat, die wohl beim einmaligen Lesen nicht alle hängen bleiben) und Fettnäpfchenführer Neuseeland von Allen Falls (habe ich verschenkt, bin mal gespannt, ob es der Beschenkten besser gefällt :))

Manche davon hab ich dann erst im August beendet, falls wer mitgezählt hat :).

Sind schon ein paar Bücher. Im Moment hab ich das Gefühl, dass ich nicht viel les, kein Buch beende – außer ein Hörbuch, das hier, auch zu viel auf einmal um es wirklich aufzunehmen, aber es hat mich öfters ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So leichtfüßig, wie es daher gekommen ist, hat es mein Herz zum Tanzen gebracht :).

 

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Seit Wochen les ich jetzt schon an den 7. Band von Harry Potter hin. Ich find den auch vom Englischen her anspruchsvoller als den 5. und 6. (die davor hab ich auf deutsch gelesen). Im Moment zuckel ich auf Seit 450 rum und vieles in mir schreit nach einer Pause, aber anderseits will ich natürlich wissen, wie sich alles auflöst, wie die strings entwirrt werden.

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Die Bücher auf dem ersten und dritten Bild sind alle von der Bücherei und die auf dem zweiten Bild (die hab ich während des Urlaubs gelesen. Ja, wie soll ich sagen, die von der Bücherei gefallen mir besser, als die, die ich daheim hab. Irgendwie komisch :).

Besonders die zwei Bücher Ich und die Menschen von Matt Haig (folgend abgekürzt mit „I.) und Letzendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan (folgend abgekürzt mit „L.“) (von dem hab ich vor kurzem ein anderes Buch gekauft, ohne zu wissen, dass das der gleiche Autor ist:)) sind ja z.Z. sehr beliebt. Man kann die durchaus vergleichen, find ich. In beiden geht es um Außerirdische (in L. nicht wird es zwar nie ausgesprochen, aber irdisch ist es ja nicht, wie der A ist :)).

Mir haben beide gefallen, I. aber besser. In L. ist die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund, was nicht so das meine ist (manchmal schon, aber ich hab das Gefühl, ich les das z.Z. viel zu viel :). Schnulz, trief, knutsch…. Augenverdreh). Und I. ist mir das Ende etwas zu schnell und zu chaotisch. Hoppla die hopp und schon ist der eine weg und der andere da.

Das Ende in L. gefällt mir besser, da hab ich schon öfters gelesen, dass vielen das nicht gefällt. Viele finden es gezwungen. Mich hat es an die Szene in Twilight erinnert, in der der eine Werwolf auf ein Baby gebrannt (ja, heißt das da so?!) wird. Und Bella dazu frägt „und wenn sich das Baby, wenn es älter wird, nicht für den Werwolf entscheidet?“ und ihr geantwortet wird „wie kann sie sich nicht für ihn entscheiden, wenn er sich so liebevoll um sich kümmert?!“ [frei nacherzählt].

Das Erwachen der Senorita Prim von Natalia Sanmartin Fenollera hatte wirklich schöne Stellen drinnen. Stellen, bei denen das Lächeln die Augen erreicht. Zum Beispiel:

„Was kann ich tun, damit Sie nicht mehr weinen müssen?“
„Ich fürchte, gar nichts“, antwortete die Senorita Prim gerührt. „Das wird dir jetzt noch nichts nutzen, Septimus, aber wenn du einmal älter bist und eine Frau weinen siehst, dann erinner dich daran, dass es in diesem Fall das Beste ist, nichts zu tun, absolut gar nichts.“

Die Senorita Prim war mir teilweise zu eingebildet, zu störrisch, zu unsympathisch. Obwohl sie immer wieder das Gegenteil behauptet. Die Mutter des Mann im Lehnstuhl bringt es mal auf den Punkt:

„Den Zwang, mit dem Sie alle ständig Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen, um deutlich zu machen, dass sie dies und jenes wissen, um zu versichern, dass Sie alles erreichen können. Den Zwang, zu triumphieren, und den – noch größeren – Zwang, nicht zu scheitern; den Zwang, nicht unter-, sondern hochgeschätzt zu werden, nur aus dem Grund, dass zu sein, was jede von Ihnen zu sein glaubt oder was man Sie hat glauben lassen. Den unerklärlichen Zwang, dass die Welt die simple Tatsache, eine Frau zu sein, als Verdienst anerkennt. Oh, jetzt sind Sie wütend auf mich, oder?“

Es ist ein vielschichtiges Buch, das man wohl öfters lesen kann. Sind es nicht die Bücher, die Ecken und Kanten haben, die einem immer wieder beschäftigen und nicht die, an denen einem ziemlich viel, von Anfang an gefällt. Dazu noch ein Zitat aus dem Buch:

„Wir können viele Gedichte und Geschichten auswendig; das ist das Erste, was wir mit allen Texten machen.“ erklärte Tesseris mit ihrer weiten Stimme. „Er meint, dass man so lernt, die Bücher zu lieben, dass das viel mit dem Erinnern zu tun hat. Er sagt, dass wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt, er sich als Erstet ihr Gesicht einprägt, um sich an sie erinnern zu können, an die Farbe ihrer Augen und ihres Haars; ob sie Musik mag, ob sie lieber Schokolade isst oder Plätzchen, wie ihre Geschwister heißen, ob sie Tagebuch schreibt, ob sie eine Katze hat…“ […]
„Und genau so ist es mit den Büchern“, fuhr Tesseris fort. „Während des Unterrichts lernen wir Textstücke auswendig und tragen sie laut vor. Und dann lesen wir die Bücher, reden darüber und lesen sie dann noch einmal.“

Leserunden – ein gescheiter Versuch :-)

Vor kurzem habe ich bei lovelybooks bei drei Leserunden mitgemacht.

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Ich wollte das mal ausprobieren. Mich mit anderen, die gerade das gleiche lesen, austauschen und dabei andere Sichtweise auf das Gelesene bekommen.

Soweit in der Theorie. In der Praxis hat es dann etwas anderes ausgeschaut. Dieses Buch hab ich zwar verschlungen (meine Neugier lässt grüßen), aber das Hörbuch Happy Smekday und das Buch Die spirituelle Kraft der Selbstständigkeit, die ich auch noch gewonnen habe, wollt ich nicht so schnell lesen/hören. Fazit ist, dass ich für Leserunden nicht der Typ bin :-). Ich will lesen wann und was ich will, in dem Tempo indem ich will. Es kommen schon immer genug Unterbrechungen (die größte ist wohl die Arbeit :-)). Aber es liegt ein angefangenes Buch auch manchmal wochenlang in der Ecke, weil es einfach nicht die Zeit dafür ist. Jedes Buch hat seine Zeit.

Und auch jedes Rezi hat seine Zeit! Besonders das. So hab ich auch gemerkt, dass ich das gar nicht mag, auf Druck, jetzt sofort, auf der Stelle, was zu einem Buch zu schreiben. Ich merke das auch hier, in dem Blog. Eigentlich wollte ich mehr schreiben, aber diesen Monat hab ich zwar tolle Bücher gelesen, es wollte aber nicht so richtig was raus. Das Problem bei Rezis ist vor allem, dass, wenn man es formuliert, so viel kaputt machen kann. Das ist das schwierige, bei allem Geschriebenen, das zwischen den Wörtern, das, was das Herz berührt. Zumindest ist das bei mir so. Wenn etwas Geschriebenes nicht ins Herz geht, leg ich es gern mal weg. Manchmal für immer.

Um eine Rezi zu schreiben, muss sich bei mir das Gelesene erst enthädern. Und das braucht, mal mehr, mal weniger, Zeit. Ich bin ein spät-Rezi-Schreiber :-). Manchmal erst nach Wochen. Vorher sind die Gefühle oft noch ein Knäul, das man nicht in Worte packen kann.

Ja, aber um die 2 Rezis, jetzt sofort, auf der Stelle, für Die spiruituelle Kraft der Selbstständigkeit und Happy Smekday komm ich wohl nicht rum… Ach, wie oft hab ich mir das in der letzten Woche gesagt :-). SOFORT! 🙂